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Golta vorne, Rot-Grün bleibt stark – Bürgerliche Akzente in Kreis 7/8

Zürich wählt weiter links: Golta führt im Stapi-Rennen, FDP bleibt stark in Kreis 7/8

Die Stadt Zürich hat gewählt – und vieles bleibt politisch vertraut. Rot-Grün verteidigt seine Mehrheit im Gemeinderat, während beim Stadtpräsidium eine Entscheidung noch aussteht. Nach 15 Jahren tritt Corine Mauch nicht mehr zur Wahl an. Im Rennen um ihre Nachfolge liegt der SP-Stadtrat Raphael Golta klar vorne – er ist der deutliche Favorit auf das Amt des Stadtpräsidenten. Im ersten Wahlgang verpasste Golta das absolute Mehr, weshalb es am 10. Mai 2026 zu einem zweiten Wahlgang kommt. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass er die Wahl für sich entscheiden wird.

Text: Zoran Bozanic

Auch in der Stadtregierung verschieben sich die Gewichte leicht. Die Grünen gewinnen einen zusätzlichen Sitz: Der ehemalige Parteipräsident Balthasar Glättli zieht neu in den Stadtrat ein, während die FDP einen Sitz verliert. Insgesamt wird die Regierung damit politisch noch etwas grüner.

Im Gemeinderat, dem 125-köpfigen Stadtparlament, bleibt die politische Ausgangslage weitgehend stabil. Die SP baut ihre Stellung als stärkste Partei weiter aus. Auch FDP und SVP legen zu, während Grüne und GLP leichte Verluste hinnehmen müssen. Trotz dieser Verschiebungen behalten SP, Grüne und AL gemeinsam die Mehrheit im Parlament.

Bürgerlicher Kontrapunkt in Kreis 7 und 8

Ein anderes Bild zeigt sich im Wahlkreis Kreis 7 und 8, der Quartiere wie Hottingen, Hirslanden, Witikon und das Seefeld umfasst. Der Wahlkreis gilt traditionell als einer der bürgerlichsten der Stadt – und bestätigt diesen Ruf auch diesmal.

Die FDP bleibt hier stärkste Kraft, während SP und SVP Stimmen gewinnen konnten. Gleichzeitig verlieren GLP und Grüne an Unterstützung.

Damit spiegelt der Wahlkreis zwar den allgemeinen Trend – Zugewinne für SP und SVP, Verluste für die ökologischen Parteien – bleibt aber insgesamt bürgerlicher geprägt als der städtische Durchschnitt.

Fazit

Die Zürcher Wahlen bringen keine politische Zäsur, aber einige Verschiebungen: Raphael Golta liegt beim Stadtpräsidium klar vorne und ist Favorit für die Nachfolge von Corine Mauch, die SP stärkt ihre Position, Rot-Grün behält die Mehrheit im Parlament, und Kreis 7/8 zeigt einmal mehr seine bürgerliche Prägung.

März 2026


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