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Jetzt überrascht uns Dieter Meier mit Schokolade.

Dieter Meier scheint ein Mann mit sieben Leben zu sein und wird wohl nie müde, mit neuen Projekten zu überraschen. Bei unserem Besuch im Büro Seefeld, als er kurz in Zürich war, erzählte er über seine neuen Projekte, über die Erweiterung seines Bio-Produkteangebotes aus Argentinien mit Convenience Food, über den Anbau von Früchten und Trauben und einer Haselnussplantage auf einem neuen Land am Rio Negro in Patagonien. Und er sprach über seinen jüngsten Coup: Seine Schokolade, die diesen Herbst bei Sprüngli am Paradeplatz Premiere feiern wird.

Früher waren es seine Kunst und die Band Yello, mit denen man Dieter Meier in Verbindung brachte. Später sein Argentinischer Wein, seine Biofarmen und die Rinderzucht mit denen er unsereins erstaunte, mit Produkten, die allesamt mit dem Bio-Zertifikat ausgezeichnet sind. Unter dem Label Ojo de Agua bietet er neben Wein, Fleisch ebenso Mais, Soja, und Getreide an. Als Gastronom eröffnete er seine ersten Lokale in Zürich, Frankfurt und Berlin. Darüber hinaus ist Meier Unternehmer, Investor und gehört laut Bilanz zu den 300 reichsten Schweizern.



Neugierde und Abenteuer sind sein Antrieb. Dieter Meier wird im gleichen Tempo weitermachen. 



Auf seine vielfältigen Tätigkeiten angesprochen und auf welche Projekte er sich künftig fokussieren werde, versicherte Dieter Meier mit Nachdruck, er werde erstens alle bisherigen Projekte weiterführen und es zweitens auch künftig nicht lassen, neue Projekte anzugehen. Er sei schon immer sehr "gwundrig" gewesen und habe das Abenteuer gesucht, bewegte sich oft auf unbekanntem Terrain. Es sei wie bei einem Bergsteiger, und er zitiert dabei seinen Vater: «Wer auf dem Gipfel verharrt und nicht sofort wieder absteigt, wird entweder verblöden oder erfrieren.»

Musik werde er so lange machen wie es ihn gäbe, sei es mit Boris Blank und YELLO oder mit Out of Chaos, seiner neuen Live-Band. Bei jedem Auftritt habe er zwar noch heute Lampenfieber, aber das Glücksgefühl vor Publikum auf der Bühne zu stehen und das Hier und Jetzt erleben, sei einmalig.  


DM

Wenn Global Player Nein sagen, heisst das noch lange nicht, dass es nicht funktioniert.



Gute Ideen, intelligente Projekte und ehrgeizige Ziele haben Dieter Meier seit jeher interessiert. Und wenn jemand wie Prof. Dr. Tilo Hühn von der Hochschule Wädenswil ZHAW eine neue, revolutionäre Methode für die Herstellung von Schokolade entwickelt hat, stösst das bei Dieter Meier auf Interesse. Und wenn ein Global Player ein solches Verfahren nur deshalb kaufen möchte, damit diese Methode niemand anwendet, dann stösst das bei Dieter Meier auf grosses Interesse. Inzwischen haben Meier und Hühn in Ibach SZ auf dem Areal von Schokoladeproduzenten Felchlin eine Produktionsanlage im Bau, in welcher künftig hocharomatische Schokolade «honoring the cacao bean» hergestellt wird.



Das revolutionäre Wädenswiler Verfahren eröffnet ein neues - ein einzigartiges Geschmackserlebnis.



Im Gegensatz zur klassischen Kakaoaufbereitung fallen bei der Wädenswiler Methode die Trocknungs- und Röstprozesse bei teilweise sehr hohen Temperaturen weg. Mit dem neuen Verfahren werden die ungerösteten Kakaobohnen mit Wasser vermahlen und mittels zentrifugaler Trenntechnik bei Temperaturen zwischen 46 und 50°C in Feststoff, Kakaobutter und Wasser getrennt. Das Ziel liegt darin, die Inhaltsstoffe aus den Rohstoffen zu extrahieren, diese schonend zu verarbeiten und haltbar zu machen, und sie dann wieder zu einer perfekten Komposition im Endprodukt zusammenzuführen. Durch das schonende Verfahren werden die typischen Eigenschaften von Herkunft und Sorte der Kakaobohnen im Endprodukt sensorisch viel deutlicher wahrnehmbar. Die Fraktionierung in unterschiedliche Zwischenprodukte ermöglicht zudem die Verminderung unerwünschter Komponenten und die variantenreiche Komposition zu exzellenten Schokoladenprodukten.



DM

Weltpremiere in Zürich im Oktober.

Es werden fünf Schokoladesorten mit Kakaobohnen aus Java, Antigua, Kuba, Costa Rica und Peru vorgestellt, die sich geschmacklich unterscheiden wie gute Weine. Die Schokoladen werden mit einem Kakaoanteil von 60, 70 und 80% und mit zwei Bitternoten degustiert werden können: Das ist die Chocolate-Librerary der Marke PURO.

Text: Thomas Gysin
Foto: Zoran Bozanic

Juni 2015


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