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Samy Liechti: «Das Seefeld ist ein super Quartier, ich verlasse es erst im Sarg!»

Seefeldstrasse 301a ist der Sitz der BLACKSOCKS SA. Blacksocks ist ein Schweizer E-Commerce-Pionier und bietet Socken-Abo-Service im Online-Handel. Hier - in einem urbanen, gepflegten und inspirierenden Umfeld - trafen wir den Gründer und Geschäftsführer Samy Liechti. Wir sprachen mit dem Unternehmer über Blacksocks und das Geheimnis seines Erfolgs, sowie über das Wohnen im Seefeld Quartier.

Herr Liechti, Sie lancierten Blacksocks im Jahre 1999 - als Pionier des E-Commerce - und konnten trotz wirtschaflicher Schwankungen Ihren Markt stets ausweiten. Was ist das Geheimnis Ihres Erfolgs?
Wir liefern hohe Qualität zum angemessenen Preis, halten was wir versprechen und werden mit dem Glück des Tüchtigen belohnt. Wir haben in all den letzten 15 Jahren vieles ausprobiert, uns immer wieder neu erfunden und weiterentwickelt.

Was heisst das konkret?
Wir gehen auf die Bedürfnisse der Kunden ein und passen entsprechend unsere Leistungen an. Um ein konkretes Beispiel zu nennen ist der Socken-Recycling-Dienst. Mit jeder Lieferung legen wir eine Rücksende-Etikette für die gebrauchten Socken an TexAid bei. Die so eingesammelten Socken machen zu 80% eine zweite Karriere in der zweiten oder dritten Welt. Bisher wurden über eine Million Socken rezykliert.

Dieses innovative Angebot verdient Respekt. Mittlerweile kriegt man bei BLACKSOCKS mehr als nur schwarze Socken.
Ja, bei der Firmengründung wurde auf einer Serviette ein kleiner Vertrag unterzeichnet, dass keine Nicht-Socken-Produkte lanciert werden, bevor Blacksocks nicht 10'000 Abonnenten hat. Im Jahr 2007 war diese Zahl überschritten und der Wunsch nach Unterwäsche - Boxer, Slip und T-Shirts - kam dann auch von den Kunden. Seit 2010 haben wir das Farbangebot der Sockem erweitert - Anthrazit, Navy und Rot - und seit 2013 bieten wir auch farbig gestreifte Socken an.

Samy Liechty, Blacksocks

Ich habe gelesen, dass bei Ihnen über 2'000 Bestellungen pro Tag eingehen.
Letztes Jahr haben über 60'000 Kunden aus 75 Ländern bei uns online eingekauft. Wir haben zwischen 50-80'000 Artikel auf Lager und die Zahl der Bestellungen pro Tag variert zwischen 300 bis 3'000.

Wie sieht Ihre Prognose für die Zukunft aus?
Wir leben in einer schnellen und dynamischen Zeit und da muss man sich immer wieder auf Veränderungen einstellen. Ich bin sicher, dass die nächsten Jahre viel Neues bringen werden.

Lassen Sie uns das Thema wechseln. Ich würde gerne wissen, warum Sie sich fürs Wohnen und Arbeiten für den Kreis 8 entschieden haben.
Mit 25 wohnte ich im Zürcher Niederdorf und da erlebte ich eine sehr schöne Zeit. Leider spürte ich im Niederdorf die Jahreszeit nicht richtig und vermisste auch die Nähe zur Natur. Ich wollte jedoch weiterhin in einem Quartier mit Dorfcharakter leben, an einem Ort, wo man sich zum Schwatz trifft und wo ich alles zu Fuss erledigen kann. Und da ich nicht gern pendle – Pendeln ist der grösste Zeitverlust, stattdessen lieber Zeit mit meiner Familie verbringe, ist das Seefeld der ideale Ort.

Was gefällt Ihnen am Seefeld?
Die hohe Lebensqualität.

Das bietet der Zürichberg auch.
Diese zwei Quartiere kann man nicht wirklich miteinander vergleichen. Zürichberg ist schlafen und sterben. Im Seefeld wird auch gefeiert und gearbeitet, das macht einen grossen Unterschied. Das Seefeld ist sehr nahe dem Stadtzentrum – sogar zu Fuss, hat zahlreiche Restaurants, gute Einkaufsmöglichkeiten und der direkte Seeanstoss machen das Quartier einzigartig.

Wie gefällt Ihnen Zürich-West?
Das Zürich-West ist ein urbanes und dynamisches Umfeld - da ist viel los. Allerdings ist das für mich ein reines Arbeitsquartier. Wohnen und arbeiten in dieser Gegend kommt für mich nicht in Frage.

Haben Sie einen Lieblingsort im Seefeld?
Definitiv das Zürichhorn. Tief einatmen und die einmalige Kulisse mit dem See und den Bergen geniessen.

Seefeld Zürichhorn, Kreis 8

Was vermissen Sie im Quartier?
Die Boutique Kahoona und die Rush Bar. Dass dieses coole Konzept einer Kantine oder einem Sitzungszimmer für Rechtsanwälte weichen musste, das finde ich echt schade!

Was ich im Seefeld generell vermisse, ist ein Marktplatz, ein Ort wo man sich trifft und austauscht.
Haben Sie noch was zum Schluss?

Ja. Das Seefeld ist ein super Quartier, ich verlasse es erst im Sarg!


Text: Zoran Bozanic

Februar 2015


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