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Das Zürcher Kammerorchester bringt Klaus Maria Brandauer ins Schauspielhaus

Das ZKO, zuhause im hinteren Seefeld, lädt nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr Klaus Maria Brandauer erneut in das Schauspielhaus am Pfauen ein. Begleitet wird der Weltstar von Daniel Hope, Geiger und designierter Music Director des ZKO. Gemeinsam begeben sie sich am Donnerstag, 25. Februar um 18. 30 und 20.30 Uhr im Schauspielhaus Zürich auf eine literarisch-musikalische Reise und begleiten «Wolfgang Amadeus Mozart – von Salzburg nach Paris und zurück».

Anlässlich des Mozart-Jahres 2006 – zur Würdigung von Mozarts 250. Geburtstag – wurde Brandauer, ein versierter Mozart-Kenner, als Sprecher für eine Rezitation von Mozarts Briefen engagiert. Ein Jahr lang sendeten die Radios des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks jeden Tag die Lesung eines Briefes, eingerahmt mit Musik des bedeutenden Komponisten. Klaus Maria Brandauer hat sich gerne dieser Texte angenommen. Er liest sie nicht einfach vor, sondern er ist ist Mozart und führt uns unter der wienerisch dahinplätschernden scheinbaren Oberflächlichkeit zu den Fundamenten von Mozarts Genialität.

Wenn auch manchmal der Eindruck entsteht, dass die grellen Derbheiten der Sprache, die Mozart zuweilen benutzt, die kurzen Lichtblitze philosophischer Tiefe überdecken, so bleibt dieser Tiefgang als eigentliche Erkenntnis vorherrschend. Die Darstellung Brandauers ist ergreifend, weil er von dem Menschen Mozart, dessen schriftlich niedergelegte Gedanken er liest, Besitz ergreift, sich zu eigen macht und versucht ihn lebendig zu machen.

Seit 1972 ist Brandauer Ensemblemitglied und Regisseur am Wiener Burgtheater. Zudem lehrt er als Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

International bekannt wurde er 1981 in der Rolle des Hendrik Höfgen bei der Verfilmung von Klaus Manns «Mephisto» (unter der Regie von Istvan Szabo). Zwei weitere Zusammenarbeiten mit Szabo folgten mit «Oberst Redl» (1985) und «Hanussen» (1988). Alle drei Filme wurden für einen Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert, «Mephisto» erhielt die Auszeichnung 1981.

Daniel Hope, Preisträger des Europäischen Kulturpreises 2015 und designierter Music Director des ZKO, steht seit 25 Jahren als einer der vielseitigsten Geigenvirtuosen auf Bühnen in aller Welt. Hope ist nicht nur preisgekrönter Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon, sondern auch Fernsehmoderator und Bestsellerautor.

Programm
Auszüge aus folgenden Werken von Wolfgang Amadeus Mozart:
Serenade Nr. 7 D-Dur KV 250 «Haffner»
Quintett Es-Dur KV 452
Streichquartett C-Dur KV 465 «Dissonanzen»
Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449, arr. Ignaz Lachner
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll KV 478

Besetzung
Klaus Maria Brandauer
Daniel Hope Violine
Sophie Heinrich Violine
Blythe Teh Engstroem Viola
Daniel Geiss Violoncello
Jacques Ammon Klavier

Link zum Spielplan


Februar 2016


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