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8 Fragen an Peter Berkemer, Inhaber Hotel Seegarten und Restaurant Latino

«Ich liebe die Spaziergänge an der Seepromenade - zu jeder Jahreszeit»

Peter Berkemer ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit 1989 führt er das «Hotel Seegarten» mit dem «Restaurant Latino». Begonnen hat aber alles mit dem legendären «Blondino». Eine Boutique die dazumal Kultstatus erreichte und von den Jungen Wilden überrannt wurde. Obwohl so ziemlich alles, das Berkemer anfasst zu Gold wird, hält er sich lieber im Hintergund und mag den Trubel um seine Person so gar nicht. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass er sich dennoch bereit erklärt hat ein Teil von «8 Fragen an…» zu sein.

Seit wann sind Sie im Seefeld?

Eine gefühlte Ewigkeit! Vor über 40 Jahren zog es mich mit dem «Blondino» ins Quartier.

Welchen Bezug haben Sie zum Seefeld?

Das Seefeld ist schon seit langer Zeit mein Arbeitsort. Ich führe seit 1989 das «Hotel Seegarten» mit dem «Restaurant Latino».

Was macht das Seefeld einzigartig?

Die attraktive Lage zwischen See und Zürichberg mit all ihren schönen Grünanlagen und das vielfältige Angebot an Restaurants, Shops und Galerien geben dem Seefeld seinen ganz eigenen Charakter.

Wie hat sich das Quartier in den letzten Jahren verändert?

Wie alles auf der Welt hat sich auch das Quartier entwickelt und wird Stück für Stück modernisiert. Viel altes ist verschwunden dafür sind neue Sachen dazugekommen. Derartige Lokale bringen internationales Flair ins Seefeld, was es bereichert. Wie bei jedem Wandel gibt es natürlich auch negative Seiten. Die Preise schiessen in die Höhe. Die hohen Mieten können mittlerweile nur noch ganz wenige bezahlen. Dadurch verliert das Seefeld die soziale Durchmischung.

Was vermissen Sie im Quartier?

Die kleinen Quartierläden, die es früher noch vermehrter gab fehlen mir schon. Einige davon zurück zu haben würde dem Seefeld gut tun.

Es wird oft von der Seefeldsierung gesprochen. Was denken Sie darüber?

Die Zeit bringt Veränderungen mit sich, dies ist nicht zu verhindern – auch nicht im Seefeld. Wenn ein Quartier durch Investitionen aufgewertet wird, gewinnt es an Attraktivität. Dadurch steigt natürlich die Nachfrage nach Lokalen, Wohnungen und Gewerbeflächen, was dann eine Preiserhöhung zur Folge hat.

Welche Seefelder Persönlichkeit darf auf unserem Portal nicht fehlen und warum?

Claudia Silberschmidt, Innenarchitektin und Inhaberin vom Concept Store «Frohsinn».

Nennen Sie uns ihre persönlichen Hotspots im Seefeld.

Meinen Kaffee geniesse ich, trotz all den neuen aufregenden Lokalen immer noch am aller liebsten im traditionellen «Café Freytag». Zudem bin ich ein grosser Fan vom Concept Store «Frohsinn». Dort findet man ein stilvolles und sorgfältig ausgewähltes Angebot.

September 2018


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