«Das Zürcher Seefeld hat vieles zu bieten - und darüber möchten wir berichten!»

Von der Immobilie auf Lebzeiten zur Lebensabschnittsimmobilie.

Gerhard Walde blickt als Vermarktungsspezialist auf 30 erfolgreiche Jahre zurück. Auf einen bewegten Markt, auf dem man in dieser Zeit sehr viel erreichen konnte, und wie überall, wo spekuliert wird, gab es nicht nur Gewinner. Die von Marianne und Gerhard E. Walde 1985 gegründete Walde & Partner AG verkaufte in dieser Zeit 6000 Immobilien für rund 10 Milliarden Franken. Das Familienunternehmen hat heute 50 Mitarbeiter an den Standorten Zürich, Zollikon, Uster, Thalwil und Luzern und vermittelt pro Jahr rund 230 Immobilien. Das Geschäft mit Immobilien hat sich verändert, es wurde transparenter, es wurde härter. Aber für die guten Player auf dem Markt bleibt es ein Geschäft, ein Geschäft mit Zukunft.

Als Immobilienmakler ist man eine Vertrauensperson, sowohl für den Verkäufer wie für den Käufer eines Objektes. Und diese Vertrauensperson ist man nicht nur bis zum Abschluss eines Geschäftes, man bleibt sie viele Jahre darüber hinaus. Während man sich früher für eine Immobile auf Lebzeiten entschieden hatte, ist es schon länger üblich, das Zuhause mehrmals den sich ändernden Bedürfnissen in den unterschiedlichen Lebensphasen anzupassen. Dazu gehört auch, sich für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben ein neues Zuhause zu suchen. Heute kauft man sich eine Lebensabschnittsimmobilie für zehn, zwanzig Jahre. Man tauscht vielleicht sein Haus in eine Eigentumswohnung, weil sich Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern, zum Beispiel die Ansprüche bezüglich des unmittelbaren Umfeldes und der Infrastruktur. Gerhard Walde weiss, dass er zu einem solchen Zeitpunkt wieder ins Spiel kommt, und für die Liegenschaft, die er damals vor etwa zwanzig Jahren vermittelt hatte, nun erneut einen Käufer suchen wird, und dass ihm möglicherweise sogar die Vermittlung des neuen Wohneigentums anvertraut wird. Das geht allerdings nur, wenn man beim ersten Mal als seriöser und fairer Partner aufgetreten ist und seither als Vertrauensperson gilt.   

Wohneigentum macht Sinn, heute mehr denn je. Die Marktsituation bleibt berechenbar.

Man kann ja spekulieren, auf sinkende oder auf steigende Preise, auf bleibend tiefe Hypothekarzinse oder auf eine Erhöhung derselben. Oder man kann sich von unseriösen Preisvorstellungen verleiten lassen oder gar Objekte miteinander vergleichen, die nichts miteinander zu tun haben. Grundsätzlich stehen die vielen Wenn und Aber bei einer schlüssigen Beantwortung zu diesem Thema nur im Weg. Es gibt schlicht kein Argument, dass dagegen spräche, in Wohneigentum zu investieren, ausser man kann es sich nicht leisten. Lagebedingte und segmentspezifische Unterschiede hat es immer gegeben, langfristig betrachtet war die Marktsituation stabil und es deutet alles darauf hin, dass diese berechenbar bleiben wird. Man darf es auch mal bildlich sagen: Jeder braucht ein Dach über dem Kopf, auch in Zukunft. Es stellt sich also nicht die Frage, wie sich die Marktsituation entwickeln wird, sondern ob und wann ein Kauf Sinn macht, wann er sich lohnt. Gerhard Walde beobachtet seit jeher, dass beim Erwerb eines Wohneigentums allein eine disziplinierte Vorgehensweise zu einem guten Geschäft führt. Wer sich nur von emotionalen Gefühlen leiten lässt, geht ein grosses Risiko ein, zahlt einen hohen Preis.

Walde und Partner, Zürich Kreis 8

Der Standort Walde und Partner im Zürcher Seefeld

Drei Schritte - der Reihe nach führen sie zum Erfolg.

Der Entschluss zum Erwerb eines Wohneigentums komme ja nicht von heute auf morgen, man beschäftige sich damit über eine längere Zeitspanne. Wenn sich dann plötzlich eine Gelegenheit ergebe, man auf ein Objekt stosse, das gefällt, sei die Versuchung gross, sich von Emotionen leiten zu lassen, man vergesse leicht die goldenen Regeln der Disziplin, glaube, die Abkürzung nehmen zu können. Wenn man sich dabei nicht rechtzeitig zurücknehme, könne dies fatale Folgen haben. Die Vorgehensweise sei dabei sehr einfach, erklärt Gerhard Walde, es handle sich um drei Schritte, die man der Reihe nach befolgen müsse. Als erstes käme man nicht darum herum, mit der Hausbank das Finanzierungsmodell zu besprechen, die finanziellen Möglichkeiten und zeitlichen Rahmenbedingungen klar festzulegen. Der zweite Schritt bestehe aus einer ganz persönlichen 10 Punkte-Checkliste mit allen "Musts" und "nice to have". Mit dieser Liste schliesslich gelte es, sich einen Überblick über das aktuelle Marktangebot zu machen. Findet sich daraus ein Objekt, das mindestens acht aller Punkte der Checkliste erfüllt, dürfe man sich im dritten Schritt allen Modalitäten für einen Kauf zuwenden. Auf der Website von Walde & Partner findet sich dazu unter "Gut zu wissen" neben Checklisten für Käufer und Verkäufer auch ein umfangreiches Register mit Quellenangaben zu den wichtigsten Begriffen, die man bei einem Vertragsabschluss kennen sollte.  

Alleine entscheiden, ohne Makler... oder doch mit Makler?

Es geht nicht nur um das Wissen im Bereich des Immobiliengeschäftes und um die Kenntnisse von Abläufen einer Transaktion, das kann sich jeder aneignen. Dasselbe gilt für die Finanzierung, die Abklärung der Konditionen und der damit verbundenen Risiken oder steuerlichen Belastungen. Für das Letztere lässt man sich ohnehin von der Hausbank und dem Treuhänder beraten, beide hat man sowieso. Wie steht es aber mit den Dienstleistungen eines Maklers? Ist er nur Vermittler oder auch Berater? Ein Makler sei beides, sagt Gerhard Walde und ein guter Makler sei darüber hinaus Partner, ein Partner, der das gesamte Prozedere begleite, darauf achte, dass Schritt für Schritt alles mit rechten Dingen zugehe, sich keine Fehler einschleichen, sei es in Vertragsklauseln, bei rechtlichen Verbindlichkeiten oder versteckten Kosten im Objekt. Da nutze ein umfangreiches Wissen alleine nicht, dazu gehöre Erfahrung. Erfahrung, für die man sich am besten an einen Makler wende, der über ein langjähriges und solides Netzwerk an Spezialisten verfüge. Eine solche Partnerschaft sei sprichwörtlich ihr Geld wert und ende darum nie mit einem Vertragsabschluss, so eine Partnerschaft sei lebenslänglich.

Text: Thomas Gysin

Dezember, 2015


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