«Das Zürcher Seefeld hat vieles zu bieten - und darüber möchten wir berichten!»

René Hoppeler: «In unserem familiengeführten Unternehmen leben wir echte Gastfreundschaft aus Leidenschaft - und das seit drei Generationen.»

Eine Reise ist nur so gut, wie die Stationen, an denen man Halt macht. Sie sind es, die in Erinnerung bleiben. Es sind die Schönheiten eines solchen Ortes, die Begegnungen und Momente, die wir mit Bildern und Sinneseindrücken in unserer Gedankenwelt abspeichern und als Träume immer von neuem zu erleben vermögen. Auf Kultur- und Städtereisen sucht man sich seinen Aufenthaltsort am liebsten im Zentrum des  Geschehens, man will teilhaben können am Puls des Lebens; und gleichzeitig verlangt die Seele nach einer Oase der Ruhe, der Entspannung und Geborgenheit. Wer diesen Ort einmal gefunden hat, kehrt auch wieder zurück. In Zürich haben wir einen solchen Ort besucht:  das Ambassador à l’Opéra, Zürichs Small Luxury Hotel, vis- à-vis der Oper und direkt an der Seepromenade.

Das Haus hat Tradition und ist seit drei Generationen ein familiengeführtes Unternehmen. Das spürt man. Es gibt nichts, was fremd erscheinen würde, der Gast fühlt sich sofort zuhause. Das Haus ist heute in Besitz von René Hoppeler und seinen beiden Schwestern Gaby und Yvonne. Die drei Geschwister arbeiten nicht im Betrieb; René Hoppeler amtet als Verwaltungsratspräsident und überlässt das tägliche Geschäft seiner Crew. Das sei gut so, erklärt er uns bei einem Gespräch, denn die Mitarbeiter zähle er zur Familie, das entspreche der Philosophie des Ambassadors, nur so funktioniere auch das  Ambiente für  den Gast, um sich wie zuhause zu fühlen. In einem gut geführten Haus seien Mitarbeiter mehr, denn angestellte Gefolgsleute, es seien Anhänger des  Hauses, heute würde man dazu vielleicht Fans sagen. Man führe das Haus  gemeinsam, man arbeite für diese familiäre Philosophie - und man lebe sie. Das sei ein grosser und damit spürbarer Unterschied, den auch die Gäste bemerken und schätzen. Das Qualitätsmerkmal des Ambassadors sei unter anderem genau dieses emotionale Engagement. 

Die Berufung zum Gastgeber müsse gegeben sein, den Erfolg erarbeite man sich allerdings jeden Tag von neuem 

Seine Grossmutter und seine Eltern waren an der Falkenstrasse bereits Gastgeber, damals hiess das Haus noch Seequai, und dort, wo das heutige Restaurant Opera zu Tisch lädt, ging man ins Café Carmen. Vis-à-vis an der Dufourstrasse gehörte das ehemalige Hotel Zieglerhof und später das Hotel Conti dazu, das heutige Opera. René Hoppeler kann sich noch gut an seine Jugendzeit erinnern, täglich kam er von der Zollikerstrasse hierher, Mittagessen gab es im Restaurant des Theaters nebenan, das ebenfalls von der Familie Hoppeler bewirtschaftet wurde. Im neuen Gebäude ist heute das Belcanto untergebracht. René Hoppeler war schon als Kind von dieser Welt angetan, folgte in Vaters Fussstapfen in den Beruf des Gastgebers, arbeitete in der Küche und im Service, absolvierte  Ausbildung um Ausbildung, so auch die Hotelfachschule, führte später Grossbetriebe, arbeitete unter anderem für die Schweizer Kette der Pickwick-Pubs und baute in Deutschland verschiedene Restaurants auf. Weil ein guter Gastgeber ebenfalls die wirtschaftliche Seite eines Restaurations- und Hotelbetriebes kennen muss, hatte sich Hoppeler zusätzlich im Finanzwesen weitergebildet, war für verschiedene Grossfirmen, unter anderem für Mövenpick, als Controller tätig. Es sei eine irrsinnig spannende Zeit gewesen, resümiert René Hoppeler heute, es habe ihm aber sehr viel Freude bereitet, wieder dahin zurückzukehren, wo er als Kind im Elternbetrieb seine ersten Erfahrungen gemacht habe. Als Verwaltungsratspräsident der beiden Hotels Ambassador und Opera sowie dem dazugehörenden Restaurant habe er eine sehr schöne Aufgabe, für die er sich jeden Tag von neuem mit Herzblut begeistern könne.  

Ambassador

Ein bauliches Schmuckstück, das seinem Namen alle Ehre macht 

Das Ambassador à l'Opéra ist Teil des ehemaligen Schlosses Utoquai, das Ende des 19. Jahrhunderts im neubarocken Stil erbaut wurde. Die  Lage ist  einmalig, das Hotel steht gegenüber der Oper, die Seepromenade ist nebenan, die Bahnhofstrasse auf einem kleinen Spaziergang erreichbar, man ist  mittendrin im Geschehen. Auch verkehrsmässig ist die Lage des  Ambassador à  l'Opéra erste Adresse. Wer vom Flughafen anreist, kommt über eine Rolltreppe  direkt zur S-Bahn und ist in 16 Minuten am Stadelhofen. Von da sind es nur  wenige Schritte zur Oper und zum Hotel. Die 45 Zimmer wurden sehr individuell gestaltet, der gehobene Standard lässt keine Wünsche offen. Die Einzelzimmer gibt es in drei und die Doppelzimmer in vier Kategorien, teilweise mit  abtrennbarem Wohn- und Schlafraum. Die ruhige Lage und der  wunderschöne  Ausblick sind Balsam für Reisende, der gebotene Service fürstlich. 

Das Gault Millau-Restaurant Opera: erstklassige Adresse für Fischspezialitäten  

Im Restaurant wird der Gast mit raffinierten Kreationen von Spitzenkoch Pierre Meyer und seinem Team überrascht. Das Opera wurde von Gault Millau und der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch ausgezeichnet. Die Karte ist bei Gourmets weit über die Stadt hinaus hoch im Kurs. Auf der Weinkarte finden sich neben regionalen Spezialitäten ebenso auserlesene Trouvaillen aus Frankreich, Spanien und Italien. Ach ja - was allen Gästen unvergessen bleibt, ist das Frühstück, das seinem Namen als Schweizer z'Morgen-Buffet alle Ehre macht.

Text: Thomas Gysin

September 2015


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